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Die ersten vier Wochen flämische Küste - ein Halbzeitbericht

Vier Wochen sind wir bereits an der Küste, vier liegen noch vor uns. Zeit für eine Zwischenbilanz:

Wir fühlen uns hier sehr wohl. Oostende ist in dieser kurzen Zeit unser zweites zu Hause geworden. Möwengeschrei ist unser Weckruf, die ein- und auslaufenden Boote, die wir von Wohnzimmer aus sehen, unser Frühstücksfernsehen. Mit der Küstentram fahren wir zu unserem "Arbeitsplatz" an der belgischen Küste.

Seit 28 Tagen entdecken wir täglich neue Dinge über die wir hier berichten. Über die vielen Attraktionen haben wir schon ausreichend geschrieben. Selbst wenn es 3 Wochen regnen würde - es gibt an der Küste immer etwas für Kinder und Eltern zu erleben.

Was wir nicht vermissen wollen, ist das gute Essen: den frischen Fisch, die Garnelenkroketten, die Süssspeisen, die Tartes und Kuchen und natürlich die Schokolade. Um Gutes zu essen, muß man nicht unbedingt ins Restaurant gehen.

Den Fisch gibt es fangfrisch am Hafen zu kaufen und auch in den Supermärkten und Schlachterei gibt es mit Liebe vorbereitete Gerichte zum mitnehmen. Ein deutsches sogenanntes "Fertiggericht" würde in Belgien wahrscheinlich keinen Abnehmer finden. Hier sind die Menschen besseres gewohnt.

Über das Bier kann ich nur schreiben, dass ich auch nach 8 Wochen nur einen Bruchteil probiert haben werde. An dieser Stelle der dringende Hinweis, Hände weg von "Jupiler", es gibt hier soviel besseres.

Außergewöhnlich ist auch die kilometerlange Küstenpromenade von Oostende nach Middelkerke Westende - zum Radfahren, Inlineskaten, Kettcarfahren oder Spazierengehen. Und natürlich der fast durchgängige 67 km lange Strand von De Panne nach Knokke.

Etwas, worüber wir noch nicht berichtet haben, darf in unserer Zwischenbilanz natürlich nicht fehlen. Die belgische Küste ist international. Hier werden mindestens vier Sprachen gesprochen und vor allen an den Wochenenden trägt in Oostende ein buntes Völkergemisch zu einem lebendigen Stadtbild bei: Orthodoxen Juden, Afrikaner, Asiaten am Strand Kricket spielende Inder oder Pakistani, Engländer, Holländer, Deutsche und Franzosen. Obwohl die flämische Küste gleich um die Ecke liegt, fühlen wir uns hier ganz weit weg. Es kommt unserem Idealbild eines Familienurlaubes ziemlich Nahe: keine lange Anreise, Entspannung und trotzdem viele neue Eindrücke. Wir sind gespannt auf die nächsten 4 Wochen...

Frank Grafenstein(fg@grafenstein.net)PermalinkKommentare 0Gravatar: Frank Grafenstein
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