Gepostet am 
08.05.2011
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Frank Grafenstein

Die Umayyaden-Moschee ist eines der erstaunlichsten Glaubenszentren der Welt. Schon 900 Jahre vor Christus verehrten an diesem Platz die Aramäer den Gott Hadad, der auch schon im Buch der Könige im alten Testament erwähnt wird. Es folgten die Funktionen als Jupiter-Tempel, Basilika und Moschee. 

Nach Einnahme von Damaskus durch die Muslime teilten sich Christen und Muslime das Gebäude 70 Jahre lang für Ihren Gottesdienst. Heute steht mitten im Gebetsraum der Mosche ein Schrein, der einen der vielen Köpfe Johannes des Täufers beherbergt. (Es gibt noch einige andere Orte die behaupten im Besitz dieser Reliquie zu sein). Am Innenhof liegt der viel beweinte Schrein von Hussein, des Sohnes Ali's und Enkels Mohameds, der in der Schlacht von Kerbala gefallen ist. Für die Partei Ali's (die Schiiten) einer der heiligsten Orte. Pilgergruppen aus dem Iran schließen hier Ihre Reise mit einem großem Finale ab.

Innenhof der Umayyaden Moschee mit Blick auf die Gebetshalle. Links das "Uhrenhaus".
Der Schrein mit dem Kopf Johannes des Täufers. Von den Muslimen als Prophet Yehia verehrt.
Unter dieser silberbeschlagenen Nische soll der Kopf des Hussein's liegen.
Der Schrein Hussein's, Ali's Sohn - ein wichtiger Pilgerort für die Schiiten.
Pilger aus Persien.
Gewürzhändler im Souq neben der Umayyaden Moschee

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